Referenzen
Stahlviadukt Hamburg Barmbek

Projektdaten
Auftraggeber
Hamburger Hochbahn AG
Projektzeitraum
2025
Projektumfang
Digitale Bestandserfassung des Stahlviadukts Barmbek als Grundlage für die Instandsetzungsplanung eines seit 1912 bestehenden zentralen Verkehrsbauwerks der Hamburger Hochbahn
Leistungsumfang
Georeferenzierte Fotoerfassung während kurzer Sperrpausen
Aufbau und Erweiterung eines digitalen Bauwerksmodells
Integration der Daten in die InfraCloud
Bereitstellung einer gemeinsamen Plattform für Bauherr und Ingenieurbüro
Strukturierte Dokumentationsgrundlage für Instandsetzungsmaßnahmen
——————
Einleitung
Das Stahlviadukt Barmbek ist seit 1912 ein zentrales Verkehrsbauwerk der Hamburger Hochbahn AG. Eine klassische Bestandsaufnahme hätte hohe Kosten verursacht und den laufenden Bahnbetrieb erheblich eingeschränkt – Sperrpausen sind im dichten Hamburger Streckennetz kaum verfügbar.
Mit dem Einsatz der InfraCloud konnte die Hochbahn unter diesen extremen Randbedingungen eine belastbare Datengrundlage schaffen, um künftige Instandsetzungsmaßnahmen effizient und vorausschauend planen zu können – ohne den Verkehr zu beeinträchtigen.

Ausgangssituation
Das über 100 Jahre alte Stahlviadukt benötigte eine systematische Grundlage für die Instandsetzungsplanung. Eine konventionelle Bestandsaufnahme war jedoch unter den gegebenen Bedingungen kaum umsetzbar.
Drei zentrale Herausforderungen prägten die Ausgangslage: kaum verfügbare Sperrzeiten im laufenden Bahnbetrieb, hoher logistischer Aufwand klassischer Bestandsaufnahmen sowie eine fehlende belastbare Grundlage für die langfristige Instandsetzungsplanung des historischen Bauwerks.
Unser Vorgehen
Während kurzer, planmäßiger Sperrpausen wurden georeferenzierte Fotos des Bauwerks aufgenommen. Diese Bilddaten bildeten die Basis für den Aufbau eines digitalen Modells, das in der InfraCloud schrittweise zu einer hochwertigen Planungsgrundlage erweitert wurde.
Die cloudbasierte Plattform ermöglichte es, Bauherr und Ingenieurbüro frühzeitig auf einer gemeinsamen Datengrundlage arbeiten zu lassen – mit einheitlichen Informationen, klaren Strukturen und effizient abgestimmten Prozessen.

Vom Bauwerk zum digitalen Abbild
Aus den georeferenzierten Aufnahmen entstand ein konsistentes digitales Modell des Stahlviadukts. Über die InfraCloud wurde das Modell zur zentralen Arbeitsumgebung für alle Projektbeteiligten ausgebaut.
Die Plattform stellt Dokumentation, Schadensbilder und Bauwerksinformationen strukturiert dar und schafft erstmals eine durchgängige digitale Abbildung des über 100 Jahre alten Bauwerks – als Basis für Kommunikation, Planung und langfristigen Erhalt.

Grundlage für fundierte Entscheidungen
Die Hochbahn erhielt mit der InfraCloud ein intuitives Werkzeug zur Dokumentation und Kommunikation. Das digitale Modell bildet eine konsistente Grundlage für die Instandsetzungsplanung und den langfristigen Erhalt des Bauwerks.
Durch die gemeinsame Plattformnutzung profitieren Bauherr und Ingenieurbüro gleichermaßen – Abstimmungsaufwand sinkt, Planungssicherheit steigt, und Nachträge im Planungsprozess werden deutlich reduziert.
Wirkung in Zahlen
10 % weniger Nachträge
20 % geringere Planungskosten
Reduzierte Sperrzeiten
Zitat
„Die InfraCloud hat uns ermöglicht, ein über 100 Jahre altes Bauwerk präzise zu dokumentieren – als Grundlage für eine zukunftsorientierte Instandsetzungsplanung, ohne den Verkehr zu beeinträchtigen." — Lukas Petzoldt, Hamburger Hochbahn AG
Ausblick und weitere Nutzung
Die Hochbahn plant, InfraCloud künftig regelmäßig bei Maßnahmen im Bestand einzusetzen – insbesondere bei komplexen oder schwer zugänglichen Bauwerken. Die Plattform soll dauerhaft in die strategische Instandhaltungsplanung integriert werden.
Damit wird die digitale Bestandserfassung Teil eines langfristigen Erhaltungskonzepts für die Verkehrsinfrastruktur der Stadt – mit dem Ziel, historische Bauwerke effizient zu pflegen und gleichzeitig den laufenden Betrieb zuverlässig aufrechtzuerhalten.

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Eine Live-Demo zeigt das System anhand eines realen Projekts – mit echten Daten, echten Funktionen. Projektanfragen werden in der Regel innerhalb von 3–5 Werktagen beantwortet.
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