Referenzen
Hafen Flensburg

Projektdaten
Auftraggeber
Flensburger Hafen GmbH
Projektzeitraum
2023 - 2024 und 2025
Projektumfang
Erfassung von ca. 2 km Kaianlagen
Leistungsumfang
Unterwasservermessung
photogrammetrische Vermessung oberhalb der Wasserlinie Überwasservermessung
Terrestrisches Laserscanning
Aufbau eines digitalen Zwillings in der InfraCloud
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Einleitung
Im Rahmen der Bauwerksprüfung im Flensburger Hafen wurde die Hafeninfrastruktur erstmals ganzheitlich digital erfasst – über und unter Wasser. Mithilfe modernster Sensorik wie HydroScan, HD-Mapping, photogrammetrischer Verfahren und terrestrischem Laserscanning entstand ein präzises digitales Abbild der gesamten Kaianlagen. Ziel war es, eine belastbare Datengrundlage für die Bauwerksprüfung zu schaffen und zukünftige Maßnahmen effizienter planen und dokumentieren zu können. Die digitale Erfassung ermöglicht eine deutlich präzisere Zustandsbewertung sowie einen nachhaltigen Umgang mit bestehender Hafeninfrastruktur.
Ausgangssituation
Die zu erfassenden Bauwerke im Flensburger Hafen umfassen unterschiedliche Konstruktionen und Bauwerksgenerationen – von Kaimauern und Pfahlgründungen bis hin zu komplexen Übergangsbereichen zwischen Bauwerk und Gewässerboden. Besonders im Fokus stand der beschädigte Bereich der Kaianlage südlich der Museumswerft, der bereits öffentlich von NDR thematisiert wurde.
Die Vermessungsarbeiten erfolgten unter realen Betriebsbedingungen bei laufendem Hafenbetrieb und belegten Liegeplätzen. Zusätzlich stellten winterliche Wetterbedingungen mit Schnee und eingeschränkter Sicht hohe Anforderungen an die Datenerfassung. Ziel war es dennoch, eine vollständige und hochauflösende Bestandsaufnahme des Hafenbauwerks zu erzeugen.

Unser Vorgehen
Für die Erfassung der Hafeninfrastruktur wurde ein kombinierter Vermessungsansatz gewählt, um sämtliche relevanten Bereiche oberhalb und unterhalb der Wasserlinie vollständig abzubilden.
Zum Einsatz kamen:
hydrographische Vermessung mittels Multibeam-Sonar
Unterwassererfassung mit HydroScan-Technologie
photogrammetrische Vermessung der sichtbaren Bauwerksbereiche
terrestrisches Laserscanning oberhalb der Wasserlinie
Durch die Kombination dieser Verfahren konnten auch schwer zugängliche oder visuell eingeschränkte Bereiche präzise dokumentiert und in ein gemeinsames digitales Modell integriert werden.

Vom Bauwerk zum digitalen Abbild
Die Unterwasservermessung mit HydroScan sowie die ergänzende Überwassererfassung ermöglichten die vollständige digitale Abbildung der Hafenanlagen. Aus den gewonnenen Daten entstanden hochauflösende Punktwolken, detaillierte 3D-Modelle und weitere digitale Datensätze, die den aktuellen Zustand der Bauwerke realitätsgetreu dokumentieren.
Dadurch entstand erstmals eine konsistente Gesamtsicht auf die Infrastruktur des Flensburger Hafens – inklusive der Bereiche unterhalb der Wasserlinie, die bisher nur eingeschränkt dokumentiert werden konnten. Die Daten bilden die Grundlage für digitale Prüfprozesse, Zustandsanalysen und zukünftige Instandhaltungsmaßnahmen.

Grundlage für fundierte Entscheidungen
Die digitale Bestandserfassung schafft eine belastbare Grundlage für die anstehende Bauwerksprüfung und zukünftige Planungsprozesse. Durch die flächige Erfassung des beschädigten Bereiches der Kaianlage konnten Schäden und Auffälligkeiten präzise dokumentiert und in Planungsdaten überführt werden.
Die gewonnenen Daten ermöglichen:
eine vollständige Zustandsbewertung der Hafeninfrastruktur über und unter Wasser
die präzise Analyse beschädigter Bauwerksbereiche
eine fundierte Grundlage für Sanierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen
effizientere Prüf- und Dokumentationsprozesse
eine langfristige digitale Datengrundlage für zukünftige Bauwerksprüfungen
Ausblick und weitere Nutzung
Die erzeugten Unterwasser- und Bestandsdaten bilden die Grundlage für die weitere Untersuchung der Schadensursachen im Bereich der Kaianlage. Auf Basis der digitalen Modelle können zukünftige Maßnahmen gezielt geplant, bewertet und priorisiert werden.
Darüber hinaus dient die Datenerfassung als Grundlage für die Bauwerksprüfung 2025 sowie für eine langfristige digitale Dokumentation der Hafeninfrastruktur. Perspektivisch ermöglicht die kontinuierliche Nutzung der Daten eine nachhaltige und datenbasierte Erhaltungsstrategie für den Flensburger Hafen.

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Eine Live-Demo zeigt das System anhand eines realen Projekts – mit echten Daten, echten Funktionen. Projektanfragen werden in der Regel innerhalb von 3–5 Werktagen beantwortet.
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