Talsperren und Staumauern zählen zu den sicherheitskritischsten Bauwerken der Infrastruktur und müssen über Jahrzehnte hinweg zuverlässig funktionieren.
Viele Bauwerke sind bereits älter und unterliegen kontinuierlichen Veränderungen durch Materialermüdung, Wasserbelastung und Umwelteinflüsse. Gleichzeitig liegen wesentliche Bereiche – etwa Unterwasserzonen oder Gründungsstrukturen – außerhalb der direkten Sicht.
Die vorhandenen Mess- und Monitoring-Systeme liefern häufig nur punktuelle Informationen. Eine flächendeckende Bewertung des Bauwerkszustands ist dadurch nur eingeschränkt möglich.
In der Praxis bedeutet das:
Der Zustand und die Entwicklung des Bauwerks sind oft nur teilweise bekannt. Risiken können nur begrenzt frühzeitig erkannt werden. Maßnahmen müssen unter Unsicherheit priorisiert werden.
Unser Ansatz für die Bauwerkserfassung
HydroMapper schafft eine vollständige und konsistente Datengrundlage für Talsperren und Staumauern.
Durch den Einsatz moderner Vermessungstechnologien werden Bauwerke ganzheitlich erfasst – sowohl oberhalb als auch unterhalb der Wasserlinie. Auch schwer zugängliche Bereiche wie Böschungen, Dammkörper oder Unterwasserstrukturen können präzise dokumentiert werden.
Die Kombination verschiedener Messverfahren ermöglicht eine flächendeckende Erfassung und ergänzt bestehende Monitoring-Systeme sinnvoll.
Dabei fließt die Erfahrung von HydroMapper in der Vermessung komplexer Infrastruktur direkt in die Projektumsetzung ein. Die Datenerhebung erfolgt gezielt so, dass sie für Sicherheitsbewertungen, Analysen und langfristige Planung nutzbar ist.




Mehrwert für Betrieb und Instandhaltung
Die vollständige Erfassung der Bauwerke schafft eine neue Qualität der Datengrundlage für Betreiber.
Durch die Kombination aus flächendeckender Vermessung und strukturierter Datenhaltung entsteht ein durchgängiges Verständnis des Bauwerkszustands – auch über große und komplexe Strukturen hinweg.
HydroMapper ermöglicht so:
eine fundierte Zustandsbewertung sicherheitskritischer Bauwerke
die frühzeitige Erkennung von Veränderungen und potenziellen Risiken
eine bessere Priorisierung von Instandhaltungsmaßnahmen
die Ergänzung bestehender Monitoring-Systeme durch flächendeckende Daten
Alle Daten werden in einer gemeinsamen Umgebung bereitgestellt und können von allen Projektbeteiligten genutzt werden.
In der Praxis bedeutet das:
Mehr Sicherheit im Betrieb, eine verlässliche Grundlage für Entscheidungen und eine effizientere Planung von Maßnahmen über den gesamten Lebenszyklus der Bauwerke.
Beispiel aus der Praxis

Vermessung komplexer wasserbaulicher Strukturen
Wasserbauwerk
Unterwasservermessung
Zustandsbewertung
Die Vermessung komplexer wasserbaulicher Strukturen erfolgte unter anspruchsvollen Bedingungen mit eingeschränkter Sicht und schwieriger Zugänglichkeit.



